Clement Rosenthal wurde 1956 in Paris in eine Künstlerfamilie geboren.
Sein Vater war Kapellemeister und seine Mutter Lyrikerin. Sein Grossvater betrieb Kunstgewerbe und seine Grossmutter übte die Kunst der Malerei und des Zeichnens mit großem Talent aus. Der junge Clement wuchs in enger Verbindung mit der Grossmutter auf; ihr ihr Einfluss hat seine Berufung zur Malerei wesentlich gefördert und geprägt. So erlaubte sie ihm, vom ersten Auftauchen einer Idee bis zur Vollendung einer Zeichnung oder eines Aquarells zugegen zu sein und auf diese Weise mit dem Prozess des Malens vertraut zu werden.
Während der Kindheitsjahre begleitete er oft seine Eltern auf ihren Reisen und besuchte in den Städten, in denen der Vater seine Konzerte aufführte, zahlreiche Museen.
In dieser Zeit erfuhr er die bezaubernde Kraft der Museen, die bis heute auf ihn wirkt. Im Studium der Übereinsstimmung und der Korrespondenz der Meisterwerke, bildete sich in ihm die leidenschaftliche Begeisterung für die Malerei.
Zu dieser Zeit entdeckte er auch die mittelalterliche deutsche Malerei, deren strahlende Klarheit er für immer schätzen lernte.
Mit sechszehn Jahren entschied er sich, die Schule zu verlassen um Malerei zu studieren.
Die Ausbildung in der „Ecole des Beaux-Arts“ befriedigt ihn jedoch nicht. Während die Ausbildung der „Ecole des Beaux-Arts“ freie Darstellung sucht und fördert, ging es Clement Rosenthal darum, das Handwerk des Malens zu lernen. Deshalb bleibt er nicht lange in der „Ecole des Beaux-Arts“.
Er nahm stattdessen den Vorschlag eines befreundeten, sachkundigen Malers an, ihn in die Kunst der Techniken der Malerei einzuführen und ging fast jeden Tag in die Werkstatt seines Freundes in die Lehre, um die verschiedenen Techniken des Malerei zu studieren.
Seit 1979 ist Clement Rosenthal selbständiger Maler mit eigenen Ausstellungen. Er hat seit dieser Zeit mit verschiedenen Kunstgallerien und anderen Ausstellungsmachern zusammengearbeitet, bis er im Jahre 2000 Jacques Melki begegnete.

Clément Rosenthal